2018

Vorweihnachtszeit: Warum das Einkaufserlebnis im innerstädtischen Einzelhandel dieses Jahr entscheidend ist

Artikel von Javier Lopez, General Manager, Industry Vertical Print, OKI Europe Ltd.


Shopping mall
 
Deutlich gestiegene Mieten und niedrigere Verbraucherausgaben werden für den Niedergang einiger Marken, die über Jahre hinweg die Schaufenster der Innenstädte und Einkaufszentren geprägt haben, verantwortlich gemacht.
 
Doch während die letzten Jahre wenig Anlass zur Freude gaben, sind Branchenexperten zuversichtlich, dass die Durststrecke des Einzelhandels ein Ende haben wird. 
 
Deloitte gibt sich optimistisch und unterstreicht das Potenzial von Geschäften und Omnichannel-Betreibern. Man gehe davon aus, dass sich die Lage des Einzelhandels durch neue Konzepte und Investitionen zum Positiven wenden wird, und die Branche gestärkt aus der Krise hervorgeht.
 
Ganz gleich, was die Zukunft für den Einzelhandel bereithält – intelligente Händler sind sich ihrer Lage bereits bewusst und räumen dem besonders umsatzstarken Saisonhandel, darunter das Weihnachtsgeschäft, höchste Priorität ein. 
 
In einer Zeit, in der Rabatte kein garantiertes und in einigen Fällen auch kein nachhaltiges Umsatzplus mehr bescheren, gewinnt ein positives und unvergessliches Einkaufserlebnis spürbar an Bedeutung – ganz zu schweigen davon, dass es auch kostengünstiger ist. 

Den Fuß in die Tür bekommen

Woman shopping
Auch wenn bereits im August die ersten Weihnachtsbäume die Schaufenster zieren, verschieben viele Käufer ihre Weihnachtseinkäufe bis in den November, in Erwartung der zunehmend vom Online-Handel dominierten Sonderangebote rund um den Black Friday. Im Jahr 2017 wurde ein großer Teil des Einzelhandelsumsatzes online erzielt, wobei sich Rabattaktionen auf mehrere Tage verteilten, was zur Wortneuschöpfung „Black Fiveday“ führte. 
 
Auch wenn sich Käufer seltener in Geschäften in die Schlange stellen und um Schnäppchen kämpfen, nutzen doch viele Kunden, die bei Omnichannel-Händlern einkaufen, die in der Regel kostenlose Möglichkeit, Online-Bestellungen im Ladengeschäft abzuholen (Click and Collect). Auf ähnliche Weise lassen sich Online-Kanäle nutzen, um den Offline-Umsatz durch Gutscheine und Verkaufscodes zu fördern. 
 
Versierte Händler versuchen, Kunden nicht nur ein positives und reibungsloses Verbrauchererlebnis beim Abholen online erworbener Artikel zu ermöglichen, sondern machen sich auch Gedanken darüber, wie sie die allgemeine Kauflaune der Kunden, die ihr Geschäft nun ja bereits betreten haben, gewinnbringend nutzen und diese mit Saisonartikeln, Markenware und Produkten mit hoher Marge locken können. 

Ein Schritt voraus

Für einige Omnichannel-Händler sind wichtige Trends wie Personalisierung, Pop-up-Stores und digitale Kontaktpunkte ein probates Mittel, um Online- und Offline-Handel enger zu verzahnen und den zunehmend vernetzten Kunden von heute zu überzeugen. 
 
Gleichzeitig spielen herkömmliche Aspekte wie Produktverfügbarkeit, Nachlieferungen, Mitarbeiter und Einzelhandelssysteme eine weiterhin wichtige Rolle bei der Vermeidung von Umsatzeinbußen und negativen Markenerlebnissen.  
 
In einem Klima, in dem der Umsatz von Luxusartikeln trotz sinkenden Vertrauens in die Wirtschaft [YouGov] gestiegen ist, sind u. a. strategisch platzierte digitale Signage-Lösungen ein besonders wirkungsvolles Mittel, um Kunden auf Premiumprodukte und -dienstleistungen aufmerksam zu machen, ihr Einkaufsverhalten zu beeinflussen und Cross- bzw. Upselling zu betreiben.

Die Zeichen der Zeit erkennen

Durch zielgruppenwirksame, farbenfrohe Schaufensteraufkleber und Hinweisschilder lassen sich im Saisonhandel kauffreudige Kunden von der Straße ins Geschäft locken. Geschäfte, die über HD-Drucker und Multifunktionsdrucker verfügen, haben einen entscheidenden Vorteil. Sie können die Nachfrage nach Artikeln, die in den Medien thematisiert werden oder online im Trend liegen, gewinnbringend nutzen, indem sie die zugehörigen Marketingmaterialien selbst produzieren, anstatt darauf warten zu müssen, dass diese erst noch geliefert werden.  Dies gilt insbesondere für die digitalen LED-Drucker und Multifunktionssysteme von OKI, die Preisschilder sowie doppelseitige Werbebanner mit bis zu 1,2 m Größe auf einem Standardbürogerät sowie auf Trägermedien drucken können, die durch ihre Wasserfestigkeit auch für den Einsatz im Freien oder im Frischeregal geeignet sind.
 
Mit dieser Technologie lassen sich zudem wichtige Hinweismaterialien erstellen, darunter Richtungsweiser, Bodenaufkleber, Regalschilder und Gondelrahmen. So können Sie nicht nur den Umsatz steigern, sondern auch das Einkaufserlebnis Ihrer Kunden optimieren, da diese die gesuchten Artikel schneller finden und Saisonartikel zudem besonders hervorgehoben werden.
 
Gedrucktes POS-Material wie Preisschilder und Produktinformationen ist ebenfalls wichtig, um die Entscheidungsfindung positiv zu beeinflussen, dem Kunden ein gutes Gefühl bei seiner Produktwahl zu ermöglichen und Spontankäufe zu fördern. 
 
2017 wies PwC darauf hin, dass die Berücksichtigung der wichtigsten Käufertrends, ein überzeugendes Kundenerlebnis und Markeninnovation entscheidend für den Erfolg des Einzelhandels über die Festtage waren. 
 
Für eine belebte Einkaufspassage, die auf einem im Umbruch befindlichen Markt Kunden auf sich aufmerksam machen möchte, könnten dieses Jahr zufriedene Kunden das wichtigste Geschenk überhaupt sein.

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